FILMAUSWAHL: |
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Sound - Beispiele auf verschienen Dudelsäcken
Great Highland Bagpipe |
Earl of Errol - aufgenommen in einer Lodge in Schottland um 10.00 Uhr Morgens , mit einem Pocket PC! Daheim spielt das Instrument fast ganz von allein ! |
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Great Highland Bagpipe |
Aufnahme 13.10.07
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Great Highland Bagpipe |
Live Mitschnitt November 2007 |
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Great Highland Bagpipe |
Beispiel moderner Dudelsackmusik |
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Great Highland Bagpipe |
Piobaireachd - die klassische Musik der Highlands - höchst anspruchsvoll aber auch höchst befriedigend für den Solopiper |
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Scottish Smallpipe in Bb |
Freestyle auf Eigenbau - Smallpipe |
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Great Highland Bagpipe |
Live Mitschnitt Januar 2007 |
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Reelpipe |
Salute - auf Fred Morrison Reelpipe |
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Uilleann Pipe |
Danny Boy |
Hintergrundwissen über den (schottische) Dudelsack (die Great Highland Bagpipe):
Die Geschichte des Dudelsacks ist eine sehr alte Geschichte. Bekannt war er bereits im alten Babylon (Daniel 3:5,10,15). Tatsächlich hat fast jedes Land heute einen eigenen Dudelsack.Dennoch entwickeltet sich in Schottland eine völlig eigenständige Charakteristik diese Instruments mit lautem, weit hörbarem Klang und enormem Volumen., das u.a, auch zur Nachrichtenübermittlung genutzt wurde.
Der Chanter gleicht auf den ersten Blick einer Flöte. Zur Tonerzeugung wird jedoch ein Reed benötigt. Eine nur etwa 30 mm kleine, in aufwendiger Handarbeit aus zwei gegeneinander gebundenen Holzplättchen gefertigten Vibrationskomponente, ähnlich wie das der Oboe.
Dazu gehören die sogenannten „ Drones “ als Oktavenverstärker der Intervalle in Bass- und Tenor Stimmlage, ebenfalls ausgestattet mit Reeds. Dadurch entsteht der unverwechselbare und einmalige Klang der Great Highland Bagpipe.
All das funktioniert aber nur mit entsprechender Luftzufuhr, wie eben bei allen Blasinstrumenten, jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Die Bagpipe ist ein sogenanntes permanent Toninstrument, d.h. entgegen der Impuls Instrumente wie Trompete, Klarinette, Oboe usw., benötigt die Bagpipe eine permanente Luftversorgung.
Eben genau dazu benötigt der Musiker den "Dudelsack". Der Piper hat demzufolge nicht nur die Zwerchfell Atmung anzuwenden, um eine konstanten Ton zu bilden, sondern darüber hinaus den Bag gleich wie das Zwerchfell durch kontrollierten, gefühlvollen aber permanenten Druck auf gleichmäßige Intonation der einzelnen Töne zu bringen.
Wer meint er könnte einfach mal schnell "einen Dudeln" wird schnell eines besseren belehrt. Wie jedes andere Musikinstrument und mehr noch erfordert die Great Highland Pipe eine geschulte, disziplinierte und kontinuierliche Vorbereitung auf dem Practise - Chanter , bevor man auf der Bagpipe durch regelmäßige Übungen die komplexe Technik dieses außergewöhnlich schwierigen Instruments erlernen kann.
Dazu kommt das Erlernen der filigranen Grifftechniken, wie Gracing’s, Doubling’s, und vieler Weiterer mehr, das schlußendlich im Laufe unzähliger Jahre der Übung einen guten, erfahrenen Dudelsackspieler, oder richtiger Weise „einem scottish Piper“ qualifiziert und von sogenannten, selbst ernannten „Sackdudlern" unterscheidet.
Betrachtet man nun die Entwicklung der Great Highland Pipe und die schottische Geschichte stellt jeder sehr wohl fest, daß Piping nicht nur das spielen oder das Beherrschen dieses Instruments verkörpert, sondern vielmehr die Geschichte eines außergewöhnlichen Volkes in seiner Tradition und des Brauchtums im Ausdruck seiner Musik wiederspiegelt.
Pipes aus "aller Herren Länder"



